Altholz: Richtig entsorgen für bestmögliche Verwertung

Altholz: Richtig entsorgen für bestmögliche Verwertung

Holzabfälle richtig zu trennen ist die Grundlage für eine ressourcenschonende Verwertung. Seit Anfang 2019 gelten dafür neue gesetzliche Bestimmungen.

Stofflich verwertbare Holzabfälle gehören in den Altholz-Container am Recyclinghof. Bei richtiger Trennung können sie beispielsweise zu neuen Spanplatten verarbeitet werden. Stofflich verwertbar sind:

  • Unbehandeltes Holz
  • Holzmöbel (ohne Polsterung!)
  • Leimholz
  • OSB-Platten
  • Paletten
  • Lose verlegte Parkettböden
  • Schaltafeln
  • Spanplatten

Andere Holzabfälle gehören in den Sperrmüll-Container und werden so einer thermischen Verwertung zugeführt, zum Beispiel: Polstermöbel und andere Verbundmaterialien (d.h.: Holzteil ist mit anderen Stoffen fest verbunden), imprägniertes Holz, Laminat, Multiplex-, Siebdruck-, Holzfaserdämm- oder MDF-Platten. Auch Türen und Fenster (mit Stock) gehören zum Sperrmüll! Grund dafür sind meist die Materialeigenschaften wie die Länge der Holzfasern, Imprägnierung oder Holzanteil.

Auch für Holzabfälle gilt: Am Recyclinghof werden nur haushaltsübliche Mengen angenommen! Großmengen sind über ein gewerbliches Entsorgungsunternehmen zu entsorgen. 

Umwelt-Tipp: Noch umweltfreundlicher ist es, Gegenstände wiederzuverwenden. Zum Beispiel können gebrauchte Möbel oft noch jemandem Freude machen. Für gut erhaltene Stücke sind Secondhand-Läden, Flohmärkte oder Onlinebörsen eine ressourcenschonende Alternative zum Altholz- oder Sperrmüllcontainer!